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Chorleiterlehrgang vom 08. bis 10.10.2010 in Alterode Ein Lufthauch nur, von weckender Musik,durchdringt den kühlen Morgen,vom Aufgang der Sonne, die romantisch uns grüßt,strahlt er, der Ton, ganz aus dem Messing geboren. Behutsam noch, der Ton erwacht,sind die Lippen auch noch ganz schwach,am Rande des Harzes, da durften wir sein,zu lernen, zu hören, im Gleichklang zu sein. Mit einem Morgenblasen begann er, der zweite Tag unseres Chorleiterlehrganges in Alterode. Wir waren 17 Bläserinnen und Bläser, die am Abend zuvor angereist waren. Diesen Lehrgang durften wir in der angenehmen Atmosphäre des Hauses der Evangelischen Heimvolksschule „Bildungshaus am Harz“ erleben. Geleitet wurde dieser Lehrgang von unseren beiden Landesposaunenwarten Matthias Schmeiß und Frank Plewka. Gearbeitet wurde in 2 Gruppen, in denen es unseren Landesposaunenwarten auf recht lockere und interessante Weise gelang, uns die praktische Chorleitung, Probenmethodik und Literaturkunde zu vermitteln. Sie fanden auch Unterstützung für ihr Vorhaben. Lucas Bach führte an diesem Sonnabend die Einblasübungen auf abwechselungsreiche Weise für das hohe Blech durch, aber auch für den Einzelunterricht Trompete stand er zur Verfügung. Für das tiefe Blech übernahm die Einblasübungen und auch den Einzelunterricht Posaune Ingo Einecke.Interessant war eine praktische Übung mit Frank Plewka, die zeigt, wie wichtig das aufeinander hören im Chor ist. Die einzelnen Stimmen spielten nach Vorgabe von Akkorden und einem nur zur hälfte angezähltem leise abklingenden Takt nach dem Gehör (mit geschlossenen Augen). Hier wurde im Chor spürbar, nur wenn man im hören sich auf den genauen Takt und dem jeweiligem Akkord im Raum konzentriert, schwingt sich auch Takt, Ton und Atemrhytmus zu einem homogenen Gefüge ein. Mir hat es gezeigt, ein Hören fällt uns oft sehr schwer, vor allem aber im Raum der zwischenmenschlichen Beziehungen, dem wahrnehmen der leisen Töne von Kummer und Leid, dem Takt der Anteilnahme und des Mitgefühls meinem Nächsten gegenüber.Das der Ton die Musik macht, war deutlich im Miteinander zu spüren, vor allem aber im gemeinsamen Füreinander!Natürlich klangen auch die Abende im gemütlichen und geselligen Zusammensein im Keller des Hauses hopfenmäßig aus.Seinen Abschluss fand der Lehrgang am Sonntag vor dem Mittagessen mit einer Andacht, wo auch ein jeder die Möglichkeit fand, ein zuvor geprobtes Stück dirigieren zu dürfen. An einigen hier auf amüsante Weise vorgelesenen Texten wurde uns auch berichtet, dass man es als Chorleiter auch nicht immer ganz leicht hat.Mir bleibt nur, allen Teilnehmern dieses Lehrganges alles Gute und Gottes Segen für die euch gestellten Aufgaben und Anforderungen in euren Chören zu wünschen, dem Posaunenwerk weiterhin das Händchen für interessant gestaltete Lehrgänge, die konstruktiv und voller Spannung sind und natürlich Menschen, die sich durch Gottes Geist dazu angesprochen fühlen! Rolf Plagemann ... Fotos |
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